Robbi's Geschichte
Robbenausweis
Steckbrief
 
 
 
 
 
 
 


Hallo Du.

es freut mich, dass Du mich etwas besser kennenlernen willst :-)
Du willst sicher auch wissen, warum eine Plüschrobbe eine eigene Internetseite hat, und wie eine kleine Robbe auf so eine Idee kommt.

Also gut, hier ist meine Geschichte:

An meine Anfänge und den Beginn meines spannenden Robbenlebens kann ich mich leider gar nicht erinnern, und meine eigentliche Geschichte beginnt im März 2008.
Es sollte ein Tag werden wie jeder andere, zumindest dachte ich das. Aber plötzlich wurde ich mit meinen Plüschfreunden gepackt, und in eine Plastiktüte gestopft. Wir wussten gar nicht, was los war und was mit uns passierte. Da ich in dieser Tüte ganz unten lag, bekam ich kaum Luft und merkte nur, dass plötzlich Straßenlärm hörte, also waren wir jetzt irgendwo draußen. Viel mehr bekam ich nicht mehr mit, weil es plötzlich einen dumpfen Schlag auf den Hinterkopf erhielt und verlor das Bewusstsein.

Ich erlangte das Bewusstsein wieder, als die Tüte bedrohlich anfing zu wackeln und zu knistern, wir Plüschtiere hielten aus Angst den Atem an. Was stand uns bevor?! Sollte das womöglich unser Ende sein?! Wir kannten die Welt draußen noch nicht und wussten mit dieser Bedrohung nichts anzufangen. Plötzlich spürte ich eine Hand im Genick, die zupackte und mich aus der Tüte zerrte.

Als ich den Schnauze über den Tütanrand gehoben bekam, war es draußen schon dunkel und es fiel Wasser vom Himmel, und die Person hob mich vor ihr Gesicht und sagte „ochne, es regnet, jetzt werden wir zwei nass. Komm wir beeilen uns nach Hause zu kommen“.

Mein Empfang in diesem Zuhause viel allerdings nicht sehr nett aus, und die Person musste sich gut durchsetzen, damit ich vorerst bleiben durfte. Allerdings wusste ich nicht, was zu den Bedingungen gehörte, nämlich ein Bad. Auch mein treuer Blick konnte die Person nicht davon abbringen, mich von Kopf bis Schwanzflosse einzuseifen.

Ja, danach sah ich aus wie ein begossener Pudel, oder wie ihr Menschen da so nennt. Auf jeden Fall war ich klatschnaß und musste erstmal auf die Terrasse auswandern, weil man mir unterstellt hat, dass ich alles naßtropfe.

Als ich nach Tagen wieder trocken war, wurde ich endlich in der Familie aufgenommen, und freute mich, endlich wieder meine Streicheleinheiten zu bekommen. Ich bekam den Namen „Findelrobbe“. Da ich aber die einzige Robbe im Haus war (und Robben leben ja sonst in Gruppen) sollte ich zu meinem Artgenossen in das Greenpeace-Büro ziehen, wo schon eine graue Robbe lebte.

Zusammen sollten wir uns für den Robbenschutz einsetzen, allerdings hatte ich mich schon so beliebt gemacht, dass mich meine Besitzer nicht mehr hergeben wollten. Da ich aber trotzdem die Idee toll fand etwas für den Robbenschutz zu machen, ging ich zu einem Greenpeace-Treffen, wo viele Menschen mich herzlich begrüßten.
Bei ihnen erfuhr ich auch, dass es auch noch echte Robben auf der Welt gibt. Ich entschloss mich, meine wilden Artgenossen zu kontaktieren, um mehr über mein wahres Leben zu erfahren. Dazu aber mehr unter dem Menüpunkt "Briefe".



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